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Riffbarsche | Pomacentridae

Riffbarsche
Damselfishes
Familie: Pomacentridae

Gemeinsames Merkmal dieser Fischfamilie, im deutschen auch Korallenbarsche oder Jungfernfische genannt, ist der Besitz einer durchgehenden Rückenflosse, die im vorderen Bereich aus längeren Hartstrahlen, im hinteren aus kürzeren Weichstrahlen besteht, sowie zwei Hart- und einer Anzahl Weichstrahlen in der Afterflosse. Der Körperbau ist nicht einheitlich, seitlich eher zusammengedrückt und je nach Art hochrückig oder gedrungen bis langgestreckt und mit mittelgroßen Schuppen bedeckt. Die konischen Zähnchen sitzen in einem vergleichsweise kleinen Maul.

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Riffbarsche sind tagaktive Tiere, sehr standorttreu und verteidigen ihr Revier heftig. Ihr Korallenstock dient ihrer Gruppe als Lebensraum, in den sie sich bei Gefahr und in der Nacht zurück ziehen, wobei jedes Tier seinen festen Platz haben soll. Sie betreiben eine intensive Brutpflege. Schon vor dem Ablaichen wird der vorgesehene Untergrund, meist vom Männchen aber auch von beiden Partnern, intensiv von Algen gereinigt und die Balz findet schon während dieser Zeit statt, wobei einige Arten regelrechte Hochzeitstänze durchführen, die von spezifischen Lauten, die als Klick- und Grunzlaute auch hörbar sind, begleitet werden. Auf dem festen Untergrund werden 50 - 1000 Eier angeheftet, das Männchen pflegt und verteidigt das Gelege, indem es den Laich von Algen befreit und diesen ständig mit frischem sauerstoffreichen Wasser befächelt. Sind die Jungen geschlüpft, leben sie wohl eine Zeit lang planktisch im Freiwasser, bevor sie sich im Riff ansiedeln. Als einzige Art beschützt der Schwalbenschwanz-Riffbarsch auch noch nach dem Schlüpfen die Jungtiere.

Viele Riffbarsche haben als Jungtiere eine ausgesprochen prächtige Jugendfärbung, während die Adulten oftmals eher unscheinbar gefärbt sind. Je nach Art variiert die Größe, von wenigen bis zu 10 bis 15 cm und in gemäßigten Breiten auch mehr als 30 cm. Ihr Lebensraum sind küstennahe tropische bis subtropische Korallenriffe, der Mönchsfisch (Chromis chromis) lebt auch im Mittelmeerraum/Schwarzem Meer. Auch ihre Ernährungsweise ist artspezifisch unterschiedlich, viele sind Allesfresser, die Arten der Gattung Chromis ernähren sich ausschließlich von Plankton, während es auch ausgesprochene Vegetarier gibt (Stegastes).

Die bekanntesten dieser Fischfamilie sind wohl die Anemonenfische der Gattungen Amphiprion und Premnas, die innerhalb der Riffbarsche auch eine Sonderstellung einnehmen. Anemonenfische leben immer in Symbiose mit Anemonen, der Malediven-Anemonenfisch bildet nur mit einer einzigen Prachtanemonenart, der Heteractis magnifica, eine Lebensgemeinschaft. Sie sind durch eine Schleimschicht vor dem Nesselgift der Tentakel geschützt. Genau so wie die Anemone ihnen Lebensraum und Schutz bietet, verteidigen sie diese vor Fressfeinden und halten sie von Algenbewuchs frei. Anemonenfische sind in der Lage, ihr Geschlecht zu wechseln, die kleinen erwachsenen Tiere besitzen männliche und weibliche Anlagen. Das größte und aggressivste Tier ist stets ein Weibchen, sozusagen als Oberhaupt des Clans. Stirbt das dominante Tier, so wandelt sich das größte und kräftigste Männchen zum Weibchen um und übernimmt die Vorherrschaft. Brutpflege wird meist nur von den Männchen betrieben.

Diese Fischfamilie umfasst 29 Gattungen mit zur Zeit ca. 386 bekannten Arten, darunter die Feldwebel- und Preußenfische, sowie die Chromis-Arten und die Demoisellen

Anemonenfische | Amphiprion - Premnas



Feldwebelfische - Sergeanten | Abudefdufinae



Schwalbenschwänzchen - Preußenfische | Chrominae



Demoisellen - Riffbarsche | Pomacentrinae

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Doktorfische | Acanthuridae

Doktorfische
Surgeonfishes
Familie: Acanthuridae

Gemeinsames Merkmal dieser Fischfamilie sind Klingen oder Skalpelle an den Ansätzen der Schwanzwurzel, die für die deutsche Namensgebung verantwortlich sind (siehe Ausschnitt / Vergrößerung). Deren Anzahl, Form und Farbe beiderseits der Schwanzwurzel ist variabel und damit Unterscheidungsmerkmal, gebildet werden diese Skalpelle aus messerscharfen Knochenfortsätzen, die aus umgebildeten Schuppen entstanden sind. Sie dienen hauptsächlich der Verteidigung aber auch der Behauptung im Revierkampf. In der Regel bilden sie sich mit Erreichen der Geschlechtsreife, sollen sich aber auch schon bei einigen Arten bei Jungtieren entwickeln.

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Der Körper der Doktorfische ist hochrückig und seitlich abgeflacht. Das relative kleine Maul ist mit kleinen Zähnchen bestückt, die Ernährung besteht je nach Art aus Algen oder auch kleinen Krebsen/Zooplankton. Lebensraum sind weltweit alle tropischen Meere, meist flache Riffbereiche, aber auch Tiefen bis mindestens 40 m.

Als tagaktive Fische ist ihre Färbung teilweise ausgesprochen bunt und prächtig, kann natürlich regional stark variieren, ist aber auch ausgesprochen stimmungsabhängig. Die Nacht verbringen Doktorfische versteckt in Löchern und Spalten des Riffs. Jungtiere unterscheiden sich zum Teil erheblich in Gestalt und Farbe von den Adulten, so dass sie lange Zeit für eigene Arten gehalten wurden.

Die zurzeit über 80 Arten in 6 Gattungen umfassende Familie der Doktorfische unterteilt sich in zwei Unterfamilien:

Acanthurinae - Skalpelldoktorfische
Nasinae - Nasendoktorfische

Skalpelldoktorfische | Acanthurinae



Nasendoktorfische | Nasinae

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