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Unterwasserfotografien von Ute Niemann

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Stachelhäuter

Stamm: Chordata - Chordatiere

..... Unterstamm: Invertebrata - Wirbellose

.......... Klasse: Echinodermata - Stachelhäuter

Etwa 98 % aller bekannten Tierarten zählen zu den Wirbellosen, die Klassifizierung erfolgt nach Aufbau, Abstammung und Verwandtschaft. Arten, die gemeinsame Merkmale aufweisen, werden als Stamm zusammen gefasst und jeder Stamm wiederum in Tierklassen unterteilt. Dieser Systematik folgt das Aqua-Lexikon in der Gliederung. Tiere derjenigen Klasse, denen wir als Taucher oder Schnorchler begegnen könnten, werden hier vorgestellt.

Der Stamm der Echinodermata, also der Stachelhäuter, teilt sich weiter auf in 3 Unterstämme:

Crinozoa:    Einzige Klasse Crinoidea / Seelilien und Haarsterne - weitere sind bereits ausgestorben

Asterozoa:  Klasse Asteroidea / Seesterne - Klasse Ophiuroidea / Schlangensterne

Echinozoa:  Klasse Echinoidea / Seeigel - Klasse Holothuroidea / Seegurken und Seewalzen

Alle Stachelhäuter leben ausschließlich im Salzwasser, wo sie die verschiedenen Regionen bis zur Tiefsee bevölkern, fast ausschließlich auf dem Meeresboden oder festem Untergrund ansässig, über den sie sich langsam auf der Suche nach Nahrung bewegen. Seelilien und Haarsterne sind fest ansässig, auch wenn sie sich im adulten Stadium zeitweilig lösen und frei bewegen können. Die namensgebenden Stacheln finden sich bei fast allen Vertretern dieses Stammes, mehr oder weniger ausgeprägt. Sie sind aus dem Skelett hervorgegangen, werden von Muskeln bewegt, durch Bindegewebe zusammen gehalten und haben vielfältige Funktionen. Zum einen dienen sie der Abwehr und Verteidigung, können Gifte aber auch Sinnesorgane enthalten, zu anderen bewegen sich die Tiere mit ihnen fort oder heften sich durch die an den Stacheln ausgebildeten Saugfüßchen am Meeresboden fest oder sie können sich damit eingraben.

Und die meisten Seesterne und alle Seeigel besitzen zwischen den Stacheln zangen- bzw. pinzettenähnlich aussehende Greifwerkzeuge, die man allgemein als Pedizellarien bezeichnet, die die Tiere als bemerkenswerte Putzorgane benutzen können, um sich selbst von Parasiten oder Detritus (Zellmüll) zu befreien. Diese Pedizellarien reagieren vielfach auch auf Berührungsreize von Eindringlingen und können, ausgelöst durch chemische Reaktionen, ein wirkungsvolles Gift injizieren - sie dienen also ebenso der Verteidigung.

 

(c) Alle hier eingestellten Fotos unterliegen dem Copyright der jeweiligen Fotografen.





Ein dickes DANKESCHÖN

an alle Unterwasser-Fotografen,

die ihre Fotos für das 'Aqua-Lexikon' zur Verfügung stellen und damit zum Aufbau und zur ständigen Erweiterung beitragen.
Wie schon eingangs gesagt, soll es einfach Freude machen, sich durch die Seiten zu klicken und auf Entdeckungsreise zu gehen. Daher möchte ich auch ganz besonderen Wert auf eine hohe Qualität der Fotos und der Darstellung legen, auch wenn dadurch das Archiv mit Sicherheit langsamer wächst und bestimmt noch lange Zeit sehr unvollständig sein wird.

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