Unterwasser - Unterwegs | Fotografie - Ute Niemann

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Osteichthyes - aqua-liber

Fische

Bei diesen ausschließlich im Wasser lebenden Wirbeltieren handelt es sich um keine (morphologisch) einheitliche Klasse. Allen Fischen ist aber gemeinsam, dass ihr Lebensraum die Binnengewässer und die Meere sind, auch wenn einige Arten diesen kurzzeitig verlassen können, und dass sie über die Kiemen den im Wasser gelösten Sauerstoff atmen.

Vor ca. 480 Millionen Jahren entwickelten sich die ersten Exemplare in den Meeren und haben dann auch das Süßwasser erobert. Mehr als die Hälfte aller Wirbeltiere gehören zu den Fischen mit z.Zt. mehr als 33.000 Arten.

Zwei große Gruppen unterscheiden wir: Die Knorpelfische (Haie und Rochen), die keine Schwimmblase haben und daher ständig in Bewegung sein müssen, um nicht abzusinken. Die Knochenfische (ca. 96 % der heute lebenden Fischarten), deren Skelett durch Kalziumeinlagerungen verknöchert ist und die durch ihre Schwimmblase den Auftrieb im Wasser regulieren können.

Ordnungen mit nur wenigen Fischfamilen oder nur einigen Fotos habe ich zusammen gefasst, um das Bildarchiv insgesamt übersichtlicher zu gestalten:


Ordnung: Perciformes | Barschartige

Perciformes | Baschartige

Stamm: Chordata - Chordatiere

..... Unterstamm: Vertebrata - Wirbeltiere

.......... Überklasse: Gnathostomata - Kiefermäuler / Fische

............... Klasse: Osteichthyes - Knochenfische

.................... Ordnung: Perciformes - Barschartige

Die Barschartigen sind eine sehr inhomogene Ordnung innerhalb der Knochenfische und die größte im Tierreich und umfasst gut ein Drittel aller bekannten Fischarten. Man könnte fast meinen, dass hierzu alle Familien zugeordnet werden, die zu den anderen Ordnungen nicht passen. Auch die Anzahl der Familien wird sehr unterschiedlich dokumentiert, fishbase spricht von zurzeit 156 Familien, ebenso variabel wird die Anzahl der Arten angegeben; über 2000, die ausschließlich im Süßwasser vorkommen und über 2.200, deren Lebensraum überwiegend das Meer ist. Ebenso werden die Brackwasserbereiche besiedelt (Ästuare der Flussmündungen und Mangroven), oft finden hier die Jungtiere Schutz und wandern erst als Adulte ins offene Meer.

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Trotz der vielen Unterschiede in Größe, Körperbau und Aussehen ist ihnen ein Merkmal gemeinsam: Sie besitzen 2 unterschiedliche Rückenflossen, die vordere wird aus 12 bis 17 spitzen Hartstrahlen gebildet, bei der hinteren sind nur die ersten 2 bis 3 hartstrahlig, die restlichen werden aus Weichstrahlen gebildet. Auch wenn, wie bei einigen Arten, die Rückflossen verschmolzen sind, ist dieser Aufbau trotzdem gut zu erkennen. Die aufgestellte Rückenflosse dient sehr gut der Verteidigung, ebenso umgeben die sehr fest sitzenden harten Schuppen (Kammschuppen) die Fische wie ein Schutzpanzer.

So unterschiedlich wie ihr Aussehen ist auch ihre Lebensweise, große Schwärme von Fahnenbarschen besiedeln die Korallenriffe, Zackenbarsche, die oft eine enorme Größe erreichen, sind typische Einzelgänger und wiederum die Thunfische durchstreifen als geschickte Jäger die Meere.

Einige Arten betreiben eine ausgesprochene Brutpflege, die Gelege werden an Korallen oder schützende Überhänge geheftet und von den Eltern gepflegt, bewacht und verteidigt. Bei den sogenannten Maulbrütern tragen die Elterntiere die Eier und Larven solange im Maul, bis die Fischlein groß und alt genug sind, um selbständig zu überleben, oftmals schwimmen die Jungtiere neben den Eltern und bei Gefahr kehren sie blitzschnell in das geöffnete Maul zurück.

Doktorfische | Acanthuridae

Riffbarsche | Pomacentridae

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